Trekkingnahrung


“Ohne Mampf kein Kampf” hieß es bereits bei der Bundeswehr. Und egal ob Bergbesteigung, Flusswanderung, Expedition oder Wildnistour, die Verpflegung bestimmt alle Erlebnisse maßgeblich… und macht sie zudem auch überhaupt erst möglich.

Fertigmahlzeiten

Trekkingmahlzeiten sind nicht nur praktisch, sondern können sogar auch noch schmecken; zudem sind deren Inhaltsstoffe i.d.R. auch hochwertiger als die üblicher Fertigmahlzeiten. Es gibt sie zum Beispiel von Trek’n Eat (Katadyn Group) oder Travellunch (Simpert Reiter GmbH).

verschieden große Hauptmahlzeiten mit Wildfleisch: 128g – 198g – 275g

Fertigmahlzeiten sind vor allem dort überlebenswichtig, wo es naturgemäß nichts anderes zu essen gibt, dem Mensch jedoch mitunter enorme körperliche Belastung abverlangt wird. Meist dient auch die Verpackung selbst als Zubereitungsbehältnis, ein zusätzliches Gefäß ist also selten wirklich notwendig. Zur Zubereitung wird oft nur Wasser, entweder kalt oder kochend. Dies ist dann auch der einzige Punkt, den man beachten sollte, wenn man diese Form der Fertigmahlzeiten mit sich führt: ausreichend Wasservorrat. Preislich entspricht eine Trekking-Hauptmahlzeit in etwa einem kleinen Fastfood-Menü am Drive-In – nur ist letzteres deutlich weniger nahrhaft.

Überall…
…schnell zubereitet…
…auch direkt im Zelt.

Gefriertrocknen

Dieses schonende aber technisch aufwendige Trockungsverfahren basiert auf der Sublimitation, bei der gefrorenes Wasser in einem Vakuum unmittelbar vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht. Die Lebensmittel werden schockgefroren und dann im Vakuum unter Zufuhr von Wärme getrocknet, wobei der Wasserdampf entweicht (Vakuumverdampfung). Für die Zubereitung muss dann lediglich kochendes Wasser hinzugefügt werden, um die getrockneten Lebensmittel wieder aufquellen zu lassen; die zugefügte Wassermenge bestimmt die Konsistenz der Mahlzeit. Die Vorteile liegen auf der Hand: Gewichtsersparnis, Brennstoffersparnis, schnelle und einfache Zubereitung, lange Haltbarkeit auch unter widrigen Bedingungen.

Snacks

Getrocknetes Elch- und Rentierfleisch ist ein abwechslungsreicher Snack für Zwischendurch (bei uns bekannt sind vor allem die Varianten Schwein und Hirsch). Entgegen der Vermutung ist nicht das hellere Ren milder im Geschmack, sondern der Elch. Denn das Ren schmeckt doch recht intensiv nach dem Verdauungsbrei einer Kuh; ist man es beim Trekking im Fjäll, passt es allerdings wieder relativ gut.

Solche und ähnliche Snacks lassen sich allerdings auch selbst herstellen, z.B. getrocknete Apfelringe, die auch zu Hause eine leckere Zwischenmahlzeit sind.

Transportgefäße

Auch streichflüssige Nahrungsmittel lassen sich, möchte man nicht auf sie verzichten, mit auf Tour nehmen. Marmelade und Honig kann man z.B. in praktische Kunststofftuben umfüllen, welche man bei Bedarf unterwegs auffüllen kann, und welche sich immer wieder verwenden lassen.

Trekking-Marmelade in Tuben abgefüllt
Trekking-Marmelade in Tuben abgefüllt

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