Unterwegs mit Hund


Autor: Dominik

1. Hund mit dabei

Es ist grundsätzlich möglich, den geliebten Vierbeiner überall mit hin zu nehmen – vorausgesetzt, der Hund ist gesund & fit, es ist gesetzlich erlaubt (siehe z.B. Haustierverbote für Island und Australien) und das Tier selbst legt darauf auch großen Wert. Es muss dem Hund also ein Bedürfnis sein, die Zeit lieber unterwegs mit seinem Herrchen verbringen zu können, als im vertrauten zu Hause wartend im Körbchen zu liegen; alles andere macht wenig Sinn. Aus eigenem Egoismus sollte man ihm oder ihr keinen eventuell unnötigen Stress und Strapatzen zumuten, Hunde sind nicht weniger Gewohnheitstier als wir selbst. Wie auch bei uns Menschen sind die individuellen Bedürfnisse sehr unterschiedlich, ich gebe daher keine Einschränkungen oder Empfehlungen für ausgewählte Rassen; der Halter wird sich seinen Hund hoffentlich mit Bedacht auf den gewünschten Einsatzzweck, d.h. überlegt ausgewählt haben. Außer Frage steht jedoch, dass bestimmte Rassen von Haus aus günstigere Eigenschaften für eine Reise oder Unternehmung mitbringen. Niemand möchte beispielsweise sein Tier permanent tragen oder wegen diesem unverhältnismßig großen Aufwand in Kauf nehmen müssen. Um es sowohl dem Tier als auch dem Halter so angenehm und sicher wie möglich zu machen, sollte man sich auf die bevorstehende Tour gut vorbereiten: landestypische Gesetzmäßigkeiten, notwendige Impf,- Schutz- und Vorsorgemaßnehmen sowie natürlich die entsprechende Ausrüstung. Wie auch im häuslichen Umfeld sollte sich das Tier auch in der Ferne entsprechend benehmen können, vor allem im Umgang mit Menschen; man ist Gast im jeweiligen Land und sollte es vermeiden, dort negativ aufzufallen. Zusammenfassend kann man sagen: viele Hunde lieben die Freiheit, meist sind es nur die Grenzen im Kopf des Halters die einer gemeinsamen Unternehung im Wege stehen.

Weimaraner kinderlieb
kinderlieb
Weimaraner verspielt
verspielt
Weimaraner unanständig
unanständig
Weimaraner gutaussehend in Modelpose
gutaussehend

2. Hundespezifische Ausrüstung

Je nach geplantem Einsatzzweck wird entsprechend mehr oder weniger Ausrüstung benötigt, essentiell sind Halsband, Geschirr und Leinen. Ersteres dient der idealen Kontrolle und ggf. Identifikation, das zusätzliche Geschirr bietet die höhere Sicherheit bzw. geringere Verletzungsgefahr und entspanntere Führung für zugkräftige Tiere, unterschiedlich lange Leinen sind für verschiedene Anwendungen sinnvoll. Auf längeren Wanderungen macht ein Rucksack Sinn, beim Trekking ist er notwendig; genau wie ein Klettergeschirr/-gurt im Gebirge oder eine Schwimmweste auf dem Wasser. Kurzhaarrassen freuen sich oft über einen Pullover (vor allem nachts), eine Regenjacke ist für alle Rassen sinnvoll, bei mehrtägigem Trekking teilweise notwendig. Zur Nachruhe solltes es der Vierbeiner in jedem Fall warm genug haben, eine portable dünne Matte ist nicht mit dem kuschligen Hundebett daheim zu vergleichen, oft bedarf es einer zusätzlichen Wärmeisolierung. Robuste Trink- und Futternäpfe gehören zur Grundausstattung, beim Wandern empfehlen sich Faltversionen.

Equipment
Ausrüstung
Halsbänder, Leinen, Geschirre
Halsbänder, Leinen, Geschirre
Warnweste Hund
Signalweste (wichtig bei Dunkelheit, schlechter Sicht und erhöhtem Gefahrenrisiko)

3. Hund im Auto

Auch wenn das Sicherheitsbewusstsein immer weiter steigt, ist es aus meiner Sicht nicht verantwortungslos, den Hund außerhalb eines geschlossenen Käfigs oder generell nicht im Kofferraum zu transportieren, solange er dennoch gesichert ist. Nicht wenige Hunde reagieren auf ungewohnte Strapatzen im abgeschotteten Fahrzeugheck anders als befänden sie sich näher an ihrer vertrauten Bezugsperson – Kindersitze stehen ja auch selten im Kofferraum. Erfahrungsgemäß sind selbst sehr lange Fahrstrecken auch für Hunde gut zu absolvieren, wenn sie sich geborgen und beachtet fühlen. Ein Hund muss i.d.R. nicht öfter als ein Mensch austreten, es besteht also keine Notwendigkeit in regelmäßigen und relativ kurzen Abständen auf einem Rastplatz anzuhalten nur um das eigene Gewissen zu beruhigen – dies bringt eher Unruhe als dass sich das Tier mit der Situation abfinden würde (das werktägliche Warten des Hundes auf den arbeitenden Halter dauert gewiss länger als die meisten Streckenabschnitte). Im Zeitalter permanent laufender Klimaanlagen ist vor allem ein durchdachtes Fahrzeuginnenraumklima von hoher Wichtigkeit – für Hund und Halter! Hinweise zur fach- und gesundheitsgerechten Bedienung ihrer Klimaanlage finden sie hier: Klimaanlagen

Unterwegs mit Hund im Auto als Pilot
Pilot
Unterwegs mit Hund im Auto  - Eingeschlafen
Eingeschlafen
Unterwegs mit Hund im Auto
Unterwegs mit Hund im Auto
Unterwegs mit Hund im Auto
Unterwegs mit Hund im Auto
Unterwegs mit Hund im Auto
Unterwegs mit Hund im Auto

4. Hund im Camp

Je nach geplantem Einsatzzweck wird entsprechend mehr oder weniger Ausrüstung benötigt, essentiell sind Halsband, Geschirr und Leinen. Ersteres dient der idealen Kontrolle und ggf. Identifikation, das zusätzliche Geschirr bietet die höhere Sicherheit bzw. geringere Verletzungsgefahr und entspanntere Führung für zugkräftige Tiere, unterschiedlich lange Leinen sind für verschiedene Anwendungen sinnvoll. Auf längeren Wanderungen macht ein Rucksack Sinn, beim Trekking ist er notwendig; genau wie ein Klettergeschirr/-gurt im Gebirge oder eine Schwimmweste auf dem Wasser. Kurzhaarrassen freuen sich oft über einen Pullover (vor allem nachts), eine Regenjacke ist für alle Rassen sinnvoll, bei mehrtägigem Trekking teilweise notwendig. Zur Nachruhe solltes es der Vierbeiner in jedem Fall warm genug haben, eine portable dünne Matte ist nicht mit dem kuschligen Hundebett daheim zu vergleichen, oft bedarf es einer zusätzlichen Wärmeisolierung. Robuste Trink- und Futternäpfe gehören zur Grundausstattung, beim Wandern empfehlen sich Faltversionen.

Unterwegs mit Hund am Zelt
Unterwegs mit Hund am Wasser
Unterwegs mit Hund Zeltwachhund
Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur am Lagerfeuer
Unterwegs mit Hund in der Natur

5. Wandern/Trekking mit Hund

Ein sportlich aktiver Hund ist in der Lage wesentlich weiter zu laufen, als wir es können; Wandern ist also eine ideale Unternehmung für das Tier, ohne es zu überfordern. Selbst eine mehrtägige Trekkingtour, auf der das Tier dann auch einiges selbst tragen muss, ist oftmals überhaupt kein Problem. Auch wenn der Vierbeiner am Abend völlig geschafft noch am Futternapf einschläft, ist er doch am nächsten Tag wieder deutlich fitter, als wir es nicht selten selbst sind. Das Gewicht eines vollgepackten Hunderucksackes sollte nicht höher als 25% des Hundegewichtes selbst liegen; dies wird jedoch kaum erreicht, da selbst die großen Rucksäcke nicht annährend soviel Volumen fassen, als dass diese Gewichtsobergrenze überschritten werden könnte.

Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur

6. Am Fels / Klettern mit Hund

Am Fels entpuppt sich so mancher Hund als echte Bergziege und will manchmal schneller hoch, als es dem Zweibeiner lieb ist. Mit geeigneter Sicherheitsausrüstung passieren sie gemeinsam mit ihrem Vierbeiner schwierige Stiege und seilen ihn aus schwindelerregender Höhe sicher zu Boden.

Unterwegs mit Hund in der Natur
Zwillingsstiege
Unterwegs mit Hund in der Natur
Rübezahlstiege
Unterwegs mit Hund in der Natur
Carolafelsen
Unterwegs mit Hund in der Natur
Wilde Hölle
Unterwegs mit Hund in der Natur
Rotkehlchenstiege
Unterwegs mit Hund in der Natur
Aufwärts
Unterwegs mit Hund in der Natur
Unterwegs mit Hund in der Natur

7. Hund am Fahrrad

Unterwegs in der Natur
Unterwegs in der Natur
Unterwegs in der Natur
Unterwegs in der Natur

8. Hund im Boot / Auf dem Wasser

Weimaraner im Boot
Weimaraner am Boot
Weimaraner im Boot