Anker PowerCore+ 26800 mAh Premium


Autor: Dominik

Die Anker PowerCore+ 26800 mAh Premium Powerbank ist der leistungsstärkste Akku für unterwegs, wenn es auf maximale Ladezyklen ankommt.

1. Produkt

Zusatzakku mit hoher Kapazität

2. Unternehmen

  • Anker Technology (UK) Ltd., 205 Kings Road, Fairgate House, Suite B, B11 2AA Birmingham, England
  • Made in China

3. Kauf

  • 08/2019: 66,-€

Will man maximale Ladekapazität, kommt man nicht an den 26800mAh Powerbanks von Anker vorbei. Die Powerbank sollte uns ausreichende Kapazitäten für autarke Aktivitäten zur Verfügung stellen, und hauptsächlich Telefon-, Kopflampe- und Drohnenakkus aufladen.

4. Spezifikationen

  • Länge: 178mm
  • Breite: 79mm
  • Höhe: 24mm
  • Gewicht: 584g

5. Praxis

Gehäuse

Ankers leistungsstärkste Powerbank gibt es in zwei Ausführungen: mit und ohne Kapazitätsanzeige, letzte hat an den Kopfenden ein noch abgerundeteres Design und zwei Lade-Eingänge. Das grundsätzlich hochwertige Gehäuse besteht aus einem einzigen Aluminiumblock, und sieht damit auch recht edel aus. Allerdings ist es sowohl ziemlich glatt, als auch recht kratz- und stoßempfindlich. Bei Outdooranwendungen sollte es daher mindestens im mitgelieferten Netzbeutel verbleiben (wenn man den Akku nicht sowieso in einer wasserdichten Hülle schützt).

Anschlüsse

An einem Kopfende befinden sich vier USB-Anschlüsse. Über den Micro-USB Typ B wird die Powerbank geladen, allerdings muss dafür ein eigenes Netzteil benutzt werden, denn im Lieferumfang ist keines dabei. Mit dem Schnellladenetzteil meines Telefons dauert eine komplette Ladung 9 Stunden. Statt dem veralteten USB-B Anschluss hätte ich mir an solch einem hochwertigen Gerät übrigens eher USB-C gewünscht.

Als Ausgang bzw. zum Laden der jeweiligen Geräte dienen drei USB-Anschlüsse vom Typ A; mit PowerIQ und VoltageBoost bieten sie bis zu 2,4 Ampere Ladeleistung. Auch bei voller Nutzung aller Anschlüsse gleichzeitig wird die Powerbank nicht heiß, wobei ich eigentlich nie mehr als 2 Anschlüsse gleichzeitig nutze. Einer der Anschlüsse besitzt die Qualcomm Quick Charge 3.0 Technologie, womit Geräte laut Herstellerangaben bis zu 85% schneller aufgeladen werden können (realistisch habe ich ca. 50% wahrgenommen). Dies ist natürlich mein favorisierter Anschluss, wenn es möglichst schnell gehen muss, ansonsten “schone” ich diesen Ausgang und lade, z.B. über Nacht lieber über die normalen Ausgänge.

Kabel

Das mitgelieferte Kabel von 60cm Länge ist im Hinblick auf die Leistung und Wertigkeit des Akkus selbst eher als Witz zu betrachten. Einzig ist es leicht, aber für viele Zwecke zu kurz, und auch der Querschnitt könnte dicker sowie die Außenhülle besser geschützt sein. Hier hätte ich mir durchaus mehr gewünscht, aber an genau diesem Ausstattungsmerkmal sparen bekanntlich viele Hersteller. Ich nutzt stattdessen also ein hochwertiges und mehr als doppelt so langes Kabel eines anderen Herstellers.

Kapazität

Die Kapazitätsanzeige besteht aus 10 LEDs, der Taster dient übrigens auch zum Stoppen oder Wieder-in-Gang-Setzen des Ladevorganges. Persönlich gefällt mir die relativ genaue Anzeige mit 10 LEDs deutlich besser, als andere Anzeigen mit beispielsweise nur 4 LEDs. Die Kapazität ist mit 26800mAh angegeben, in unabhängigen Messungen wurden um 24.000mAh ermittelt. Anfangs konnte ich mein Motorola X4 Smartphone damit 8x laden (Ladung jeweils zwischen 5 und 10 Prozent Rest-Akkukapazität im ausgeschalteten Zustand). Nach fünf dieser Zyklen waren es dann nur noch knapp 6 Ladungen, die Kapazität hatte also deutlich abgenommen. Dabei teilt sich die Ladestandsanzeige wie folgt auf: Erste Ladung bei 10/10 LEDs, zweite Ladung bei 8/10 LEDs, dritte Ladung bei 6/10 LEDs, vierte Ladung bei 5/10 LEDs, fünfte Ladung bei 3/10 LEDs, sechste Ladung bei 2/10 LEDs (letzte Ladung reicht nur noch für gut 50% Telefonkapazität). Laut Hersteller ist eine gewisse Kapazitätsabnahme auf Dauer normal. Über welchen Zeitraum und wie viel jedoch genau, bleibt offen. Dass die Kapazität so schnell “altert” hätte ich nicht gedacht, denn meine fast 10 Jahre alte 5000mAh Powerbank eines anderen Herstellers lädt tatsächlich noch fast so gut wie beim ersten Mal. Man sollte also nicht blauäugig mit 26800mAh rechnen, auf Dauer vielleicht eher mit zuverlässigen 20.000mAh.

6. Positives

  • hohe Kapazität
  • genaue Ladestandsanzeige
  • massives Aluminiumgehäuse
  • 3 USB-Ausgänge, davon einer Quick Charge 3.0

7. Negatives

  • relativ schwer
  • zu glatte Oberfläche
  • zu dünner Transportbeutel
  • kein Netzteil mit dabei
  • untaugliches Ladekabel
  • mit der Zeit relativ hohe Kapazitätsabnahme

8. Fazit

Leistungsstark, hochwertig und schnell. Wenn Abmaße und Gewicht nur eine untergeordnete Rolle spielen, ist die 26800 mAh kräftige Powerbank von Anker eine gute Lösung für unterwegs und nahezu konkurrenzlos.

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folgt

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