Scott Genius MC 2010


Autor: Dominik

Auf- und Umbau des Mountainbike All-Mountain-Touren-Klassikers Scott Genius (Modelljahr 2010) für Enduro und Wildnis-Touren.

1. Beschreibung & Anwendungsbereich

Das Scott Genius ist ein vollgefedertes Marathon- und Trailmountainbike mit einem Maximalfederweg von 150mm und schloss die Lücke zwischen den Modellen Spark und Ransom. Die Komponenten Rahmen, Dämpfer und Kinematik wurden nicht als einzelne Bauteile, sondern als geschlossenes Konzept mit perfekter Funktion entwickelt. Das Rahmenset erreicht ein Gewicht von unter 2250 Gramm inclusive Scott Equalizer 2 Dämpfer (produziert von DT Swiss) und Trac-Loc 2 Fernbedienung. Der Federweg am Hinterrad kann für ein wippfreies Bergauffahren bei gleichzeitig perfekter Traktion des Hinterrades von 150mm (All-Travel-Modus) auf 95mm bzw. 60% verkürzt werden (Traction-Modus), wobei auch die Federkennlinie progressiver wird. Im Dämpfer-blockierten Lock-Out-Modus kann ohne jeglichen Kraftverlust gefahren werden, gleichzeitig schützt ein Blow-off System den Dämpfer vor Schäden bei plötzlichen Hindernissen.

2. Kaufzustand im Frühjahr 2017

Im April 2017 habe ich das Genius MC40 in gutem Zustand und mit einer Hand voll Ersatzteilen für 1.200,-€ gebraucht gekauft.

Avid Elixir 5 185mm
Avid Elixir 5 Scheibenbremse 185mm
Avid Elixir 5 185mm
Avid Elixir 5 Scheibenbremse 185mm

Equalizer 2 Hochdruck-Dämpfer (DT Swiss, 30bar)

Scott Shock Pro Dämpferpumpe
Scott Shock Pro Dämpferpumpe
Scott Shock Pro Dämpferpumpe
Scott Shock Pro Dämpferpumpe

3. Umbau im Frühsommer 2017 “EVO I”

  • Vierkolben-Bremsanlage Magura Gustav M (VR 210mm / HR 190mm) mit Goodridge Stahlflexleitungen weiß
  • Griffe Ergon GS3 black
  • 2-Finger-Servo-Bremshebel Shimano Deore XT BL-M8000
  • Sattel Selle Italia Turbomatic Gel Flow L2
  • Rücklicht Lupine Rotlicht (Barolo Kit)
  • Reifen Continental MoutainKing 2.4 (VR) & CrossKing 2.4 (HR)
  • Schutzblech vorn: Rockguardz Mudguardz PG 450

Als 16jährige BMXer haben wir die großen Jungs mit ihren schicken MTBs oft beneidet, als Must-Have eingebrannt hat sich seit dem eine Magura Gustav M. Da ich mich von den Qualitäten der kleinen Zweikolben-Schwester, Magura Louise, bereits überzeugt habe, war die schwimmsattelgelagerte Vierkolben-Gustav nur eine Frage des passenden Rades. Und dieses habe ich dann u.A. auch entsprechend dieser Bremse ausgewählt – am Hinterbau des 2012er Scott Genius (Bremssattel-Direct-Mount) hätte die Gustav nicht mehr gepasst. Trotz des imens hohen Gewichtes, der aufgrund Maguras kundenunfreundlichen Geschäftspolitik schwierigen Teileversorgung und der Tatsache, dass man zum Preis eines gebrauchten passenden Schwimmsattelhalters (vor allem in der massiven Ausführung) woanders bereits eine komplette Bremsanlage bekommt, habe ich mir dieses Sahnebonbon endlich gegönnt. Auch im heutigen Vergleich kommt so gut wie keine andere Großserienbremsanlage an die Performance oder Haltbarkeit einer Gustav M heran, sie genießt immer noch einen Kultstatus. Nur die serienmäßigen 4-Finger-Motorrad-Bremshebel mussten weichen – für ruppiges Downhill sind sie passabel, für alles andere jedoch zu unkomfortabel und nicht feinfühlig genug.

Magura Gustav M
Magura Gustav M 210mm
Magura Gustav M
Magura Gustav M 190mm

Der Umbau einer Magura-Bremsanlage mit Shimano-Hebeln wird in Fachkreisen auch “Shigura” genannt. Magura hatte seinerzeits gute Bremssättel im Angebot, die Bremshebel waren jedoch durch die Bank alle relativ schwammig, der Druckpunkt nicht wirklich direkt. Shimano hingegen konnte nicht mit herausragenden Sätteln punkten, wohl aber mit präzisen Hebeln; die aktuellen Servo-Hebel haben zudem ein geeigneteres Übersetzungsverhältnis. Somit entsteht aus einer alten Magura Gustav M eine präzise Hochleistungsbremse mit nochmal gesteigerter Bremskraft – eben eine Shigura. Diese Bremsanlage verkraftet auch mehrmaliges Bremsen aus Geschwindkeiten über 80km/h, getreu dem Motto “Wer später bremst ist länger schnell”

Ergon GS3 black
Ergon GS3 black
Shimano Deore XT BL-M8000
Shimano Deore XT BL-M8000

Einen passenden Sattel zu finden auf dem man beschwerdefrei sitzen kann, ist gar nicht so einfach, nach dem dritten Modell bin ich dann beim 155mm breiten Turbomatic hängen geblieben; mit diesem Sattel lassen sich auch Touren relativ entspannt fahren.

Selle Italia Turbomatic Gel Flow L2
Selle Italia Turbomatic Gel Flow L2
Selle Italia Turbomatic Gel Flow L2
Selle Italia Turbomatic Gel Flow L2

Das Lupine Rotlicht ist im Rücklichtbereich absolut konkurrenzlos. Neben den ausreichend hellen 160 Lumen in 5 Helligkeitsstufen und 4 Leuchtprogrammen bekommt man hier sowohl eine Bremslichtfunktion als auch einen Helligkeitssensor. Den original klaren Polycarbonat-Frontdeckel habe ich durch einen roten (Barolo-Kit) ersetzt, und um die 120,-€ voll zu machen, das ganze mit der äußerst genialen Sattel-Halterung montiert.

Lupine Rotlicht
Lupine Rotlicht mit Barolo Kit
Lupine Rotlicht
Lupine Rotlicht

Nach fast 30 Jahren Schwalbe habe ich leider erst recht spät festgestellt, dass es auch andere gute, zudem vor allem bessere, Reifen gibt. So zum Beispiel bei Continental den Mountain King (als klassischen Vorderradreifen) und den X-King als idealen Hinterradreifen.

Continental MoutainKing 2.4 (VR) & CrossKing 2.4 (HR)
Continental MoutainKing 2.4 (VR, oben) & CrossKing 2.4 (HR, unten)
Continental MoutainKing 2.4 (VR) & CrossKing 2.4 (HR)
Continental MoutainKing 2.4 (VR, rechts) & CrossKing 2.4 (HR, links)

Auch wenn es Geschmackssache ist, habe ich Wert auf größtmöglichen Nutzwert gelegt. Möchte man bergab auf Steinschläge im Gesicht verzichten und zusätzlich auch die Tauchrohre der Federgabel effektiv schützen, kommt man um ein ausreichend langes Schutzblech nicht herum. Ein paar Matschbrocken weniger auf der Brust waren dabei nur ein positiver Nebeneffekt. Das Angebot an billigen Stummeln ist groß, höherwertige längere sind selten, die nächste Anlaufstelle dafür lag in England. Ich habe mich für die mittellange Version entschieden (es geht sowohl kürzer als auch länger) und bin damit äußerst zufrieden, das Rad wird optisch nicht entstellt.

Rockguardz Mudguardz PG 450
Rockguardz Mudguardz PG 450
Rockguardz Mudguardz PG 450
Rockguardz Mudguardz PG 450

4. Umbau im Spätsommer 2017 “EVO II”

  • Leitungen am Rahmen in weiß: Bowdenzughüllen Jagwire XEX 5mm Mountain Elite + BF Goodridge Stahlflexbremsleitungen 6mm
  • Shimano Deore XT Schaltung: Umwerfer FD-M770 E-Type 3×9 + Kassette CS-M770 11-34T + Kette CN-HG93 114L
  • Plattform-Pedale: Shimano Saint PD-MX80
  • Federgabel: FOX 32 Talas RL 120-150 (F206)
  • Steuersatz: Acros AI22 S AZ44
  • Lenker: Reverse Base 790mm, 35mm Rise + Vorbau: Reverse S-Trail 8° 50 mm + Griffe: Ergon GE1 Factory + neuer Scott Twinlock-Hebel + Tacho: Sigma BC 14.16 STS CAD
  • Haupt-/ bzw. Tretlager: Acros A-BB R1 S MTB/Road
  • Bremsscheiben: Magura Gustav M Custom 2,2mm Wave
  • Enduro-Laufräder: Felgen DT Swiss EX500 + Naben DT Swiss 240s + Speichen Sapim Race
  • Reifen: Continental Der Baron Projekt Protection Apex & Maxxis Minion DHF/DHRII & Maxxis Wetscream

Völlig unpassend an einem weißen Rahmen waren die serienmäßigen schwarzen Bowdenzuhüllen, genau so wie die originalen Plaste-Bremsleitungen, beides wirkte billig. Zudem war ein Austausch nach 7 harten Jahren sowieso notwendig, die Bowdenzüge waren teilweise rostig und schwergängig, die Bremsleitungen an einigen Stellen geknickt. Sowohl die Bowdenzughüllen von Fahrwerk und Schaltung (natürlich mit neuen Bowdenzügen) als auch die Hydraulikleitungen der Scheibenbremsanlage habe ich durch entsprechend stabilere und dickere Versionen in weiß ersetzt. Zuerst kamen Jagwire LEX L3 4,5mm brainded zum Einsatz, diese wurden nach ein paar Probefahrten gegen die abgedichteten Jagwire XEX 5,0mm Mountain Elite ausgetauscht.

Der alte XLS-Umwerfer war schon etwas mitgenommen, auch die bereits schon einmal ersetze Kassette hatte ihre Kampfspuren, zudem war das scott-spezifische Blech, welches anstelle des e-mounts auf dem Umwerfer sitzt verschlissen. Dieses wurde mir vom Händler als letztes in Deutschland erhältliches Ersatzteil verkauft – wieder ein Stück mehr blaue Mauritius am Rad. Am Schaltwerk selbst habe ich erst nur die Schaltungsrollen ersetzt, später dann das gesamte Schaltwerk.

Nach drei verschiedenen Klick-Pedalen (A-530, PD-M540, M-8020) und zahlreichen Stützen auch mit blutigen Knien bin ich wieder auf wesentlich universellere Plattformpedale umgestiegen. Bergab und auf schwierigen Trails hat man einfach die bessere Kontrolle, vor allem bei Ausweichmanövern und Sprüngen; in Kombination mit den richtigen Schuhen gibts auch bergauf eine ausreichend gute Verbindung. Auf der Straße und bei Vmax wären Klickis für mich nach wie vor erste Wahl, mit dem Genius bewege ich mich jedoch auf anderem Terrain.

Shimano Saint PD-MX80
Shimano Saint PD-MX80
Shimano Saint PD-MX80

Die alte Gabel hat zwar nach wie vor funktioniert, beim letzten Service habe ich jedoch sowohl an Tauch- als auch in den Standrohren bereits erhebliche Verschleißerscheinungen festgestellt, hervorgerufen vermutlich durch unzureichende Wartung (Gabelservice!). Auf einen Ausfall irgendwo in der Pampa wollte ich nicht warten, also entschied ich mich konsequenterweise für eine neue Gabel, für deren Serviceintervalle ich selbst verantwortlich bin. Um das Radkonzept aufrecht zu erhalten, blieb es jedoch bei einer 32er Talas mit gleichen Funktionen, also keine anfangs angestrebte FOX 36er RC. Die neue Gabel hat allerdings eine Absenkungsstufe weniger, denn der Hinterbaudämpfer hat, neben dem Lockout, auch auch nur zwei Stufen; das ganze passt nun noch besser als es eh schon gepasst hatte. Zudem besitzt das Vorderrad statt dem serienmäßigen Schnellspaner nun eine stabilere 15mm Steckachse.

FOX 32 Talas RL 120-150 (F206)
FOX 32 Talas RL 120-150 (F206)
FOX 32 Talas RL 120-150 (F206)

Mit der neuen Gabel wurde auch gleich ein neuer, wesentlich hochwertigerer Steuersatz von Acros verbaut (Edelstahl/-Keramiklager) – natürlich ebenfalls in weiß;-) Das alte Ritchey-Lager funktionierte allerdings noch erstaunlich gut, den oft gelesenen Spruch “Nimm nichts von Ritchey, was sich bewegt” kann ich daher absolut nicht bestätigen.

Der originale Lenker war mit seinen 66cm Breite und dem 85mm langen Vorbau eher für Touren und XC geeignet. Der neue Lenker bietet auch vor allem auf Trails und im Endurobereich ein Maximum an Kontrolle, zudem wird in Kombination mit dem kürzeren Vorbau auch die Sitzposition aufrechter – ein Plus für den Wheelie-Fan:-)

Die Klemmschelle des alten Scott Twinlock-Hebels war bereits brüchig, der Hebel selbst bereits so feinfühlig ausgeleiert, dass es eher ein Taster als ein Schalter war, der Totalausfall stand kurz bevor. Zum Glück gibt es diese Hebel weiterhin im Scott-Programm, wenn auch 100,-€ nicht gerade wenig dafür sind.

Das alte 15,-€ Shimanolager war bereits hörbar und wurde gegen ein Edelstahllager deutscher Produktion ersetzt.

Dank Ultra-Light-Trend scheinen aktuelle Bremsscheiben eher eine Mischung aus Papier und Schweizer Käse zu sein, futuristische Optik und Minimalgewicht sind wichtiger geworden als Hitzebeständigkeit und Haltbarkeit. Magura hat bereits frühzeitig dafür gesorgt, dass originale Bremsscheiben für die Gustav M schon schon lange nicht mehr lieferbar sind… und damit die Besitzer ihrer teuersten und zuverlässigsten Bremsanlage im Regen stehen lassen. Blieb also nur der Gang zum Tuner, der mir einen Satz neuer Scheiben mit zusätzlichem Härteverfahren angefertigt hat. Zum Vergleich: die serienmäßigen Gustav-Scheiben waren mit 2,0mm Stärke und 260 Gramm (210mm vorn) bzw. 220 Gramm (190mm hinten) schon absolut vertrauenserweckend und hielten jedem Downhillkurs stand. Die neuen, noch massiveren 2,2mm starken (!!!) und 280 bzw. 230g schweren Scheiben wirken wie ein Fels in der Brandung. Bei mindestens 0,5mm möglichem Verschleiß werden sie vermutlich auch genau so lange halten.

Die serienmäßigen Laufräder waren sowohl für breite Reifen zu schmal als auch für harte Ansprüche nicht stabil genug; an den wenigen überhaupt noch erhältlichen 26″-Komplettsätzen hatte ich oft etwas auszusetzen. Also habe ich mir kurzerhand einen Satz eigener Laufräder aufgebaut, natürlich ausschließlich mit hochwertigen Komponenten (kein besonders günstiges Vergnügen); genaue Daten zum aufgebauten Laufradsatz finden Sie HIER.

Nach dem durchschnittlichen Continental MountainKing und den ganz passablen CrossKing habe ich mich passend zum Radkonzept für einen reinrassigen Enduroreifen entschieden, der vor allem auch durch seine Nässetauglichkeit immer die richtige Wahl ist – der Baron lässt diesbezüglich keine Wünsche offen und liefert Grip wo immer man ihn benötigt. Zusätzlich zu den Contis habe ich mich noch für einen trockenen Downhill-Reifensatz von Maxxis entschieden: Minion DHF 26×2.30 (VR) + Minion DHRII 26×2.40 (HR); damit wurden bereits mehrere Weltcups gewonnen, für mich sollten sie also gut genug sein. Der ganz spezielle Drahtreifen Maxxis Wetscream 26×2.50 ist ausschließlich für den Wintereinsatz im polaren Norden vorgesehen.

5. Umbau im Sommer 2018 “EVO III”

Um in Zukunft Touren auf Video festhalten zu können, war eine ActionCam-Halterung notwendig. Das untere Rahmenrohr erschien mir dafür als die geeignetste Montageposition: zum Einen offerieren die arbeitende Federgabel und der relativ tiefe Blickwinkel Bild-Dynamik, zum anderen ist das Bild selbst verwacklungsfrei und ohne störende Körperteile wie Arme oder Beine. Die Grundhalterung, d.h. der Kugelkopf bleibt permanent fest am Rad, der Arm mit Kamera wird bei Bedarf montiert. Zugunsten eines möglichst weiten Bildwinkels habe ich mich für den längsten RamMount-Arm entschieden, original kommt der Kugelkopf mit Schlauchschelle mit einem 90mm kuren Arm; natürlich lassen sie beliebig viele Gelenke miteinander kombinieren. Der Fuß auf dem linken Flat-Pedal ist ca. 8cm von der Halterung entfernt, Berührungskontakt kann praktisch ausgeschlossen werden. Eine weitere Action-Cam-Halterung seht ihr in meinem Omega-Beitrag

“Passend” zum Lupine Rücklicht nutze ich nun auch meine Lupine Blika RX4 SC mit Adapter am Mountainbike.

Lupine Blika RX4 SC
Lupine Blika RX4 SC
Lupine Blika RX4 SC

Zusätzlich zu meiner Ortlieb Frame Pack M habe ich mir für Wildnistouren noch das Seat Pack L zugelegt.

6. Weitere Umbauten

Nachdem das Rad auf unserer Skandinavientour 2019 stark durch Dieselablagerungen verschmutzt war, habe ich im Sommer 2020 den Rahmen komplett neu foliert. Der Ruß war mit keinem Mittel von der Folie zu bekommen, vom Lack selbst allerdings schon.

Dieselruß
alte Folie
neue Folie

Außerdem habe ich den Lenker zugunsten des Transportes im Auto von 80 auf 70cm Breite gekürzt, auch komme ich so entspannter durch die Haustür. Allerdings eine weiße Alu-Sattelstütze im Maß 34,9mm zu bekommen, scheint nahezu unmöglich. Nach 10 Jahren Nutzung deutet sich langsam der Verschleiß der Schwingenlager an, hier habe ich mir bereits rechtzeitig den letzten bei Scott erhältlichen Komplettlagersatz zugelegt.

Scott Genius MC 2010

Das einzige, was ich mir nun noch vorstellen könnte, wäre ein feste Lupine-Frontbeleuchtung, damit ich meine Blika nicht immer umbauen muss.

7. Technische Daten

  • Modell: Scott Genius MC 40
  • Modelljahr: 2010 (2009-2011)
  • Neupreis: 3.000,- €uro
  • Typ: Full-Suspension Race Mountainbike (“Fully”)
  • Rahmen: Scott Genius Alloy 6061 Custom Butted Alu, Größe L, Steuerwinkel 68,5°, Steuerrohrlänge 135mm, Oberrohrlänge 610mm, Sitzwinkel 73,5°, Farbe weiss / gold, Perleffekt
  • Gewicht: 13,9kg EvoI / 14,8kg EvoII / 15,2kg EvoIII (original 13,3 kg)
  • Sattelstütze: Scott RC 03-60, 34,9 mm
  • Sattel: Selle Italia Turbomatic Gel Flow (original: Scott Genius, CROM rails)
  • Dämpfer: Scott Equalizer 2, 3-Mode: Lockout – Traction – Full 150mm
  • Gabel: FOX F206 32 Talas RL 120-150mm, weiß (original: Fox 32 Talas RL, 110-130-150 mm, schwarz)
  • Griffe: Ergon GE1 Factory black XL & Ergon GS3 black L (original: Scott)
  • Lenker: Reverse Base 790 mm, 35mm Rise, 7°Backsweep, 5°Upsweep, AL 7075 (original: Scott Pilot 22 Pro, 2014 Alloy, 660 mm)
  • Vorbau: Reverse S-Trail 8° 50 mm (original: Scott MC Pro, OS 31,8 mm, 1 1/8”, 6°)
  • Steuersatz: Acros AI-22 Ceramic, 1 1/8“ semi integrated, 44/50 mm, weiß (original: Ritchey Pro, schwarz)
  • Innenlager: Acros A-BB R1 S MTB/Road (original: Shimano Cartridge, 73mm)
  • Kurbelgarnitur: Shimano XT FC-M780, Hollowtech 2, 42-32-22T, L 175 mm (original: Shimano XT FC-M770)
  • Pedale: Shimano Saint PD-MX80
  • Schaltung: Shimano Deore XT, 3×9=27 Gänge
  • Umwerfer: Shimano Deore XT FD-M770, E-Type, direct mount, down pull (original: Shimano SLX FD-M660)
  • Schaltwerk: Shimano Deore XT RD-M772SGS, langer Käfig
  • Schalthebel: Shimano Deore XT (original: Shimano SLX SL-M660)
  • Schaltaußenhülle: Jagwire XEX Mountain Elite 5mm, weiss (original: Jagwire L3 4,5mm, schwarz)
  • Kassette: Shimano Deore XT CS-M770, 11-34T (original: Sram PG980, 11-32T)
  • Kette: Shimano CN-HG93
  • Bremsanlage: “Shigura”, d.h. Shimano Bremshebel mit Magura Bremssätteln
  • Bremssättel: Magura Gustav M, Vierkolben-Schwimmsättel (original: Avid Elixir 5, Zweikolben-Festsättel)
  • Bremsscheiben: Magura Gustav Custom 210 mm / 190 mm (original: VR + HR Avid 185 mm)
  • Bremshebel: Shimano Deore XT BL-M8000 (original: Avid Elixir 5)
  • Bremsleitung: Goodridge Stahlflex, weiß (original: Avid Kunststoff, schwarz)
  • Felgen: DT Swiss EX 500, 520g (original: DT Swiss 465d, 480g)
  • Naben: DT Swiss 240s (original: DT Swiss 370)
  • Speichen: Sapim Race, weiß (original: DT Swiss Competition, schwarz)
  • Nippel: 12mm Messing, nickel (original: 12mm Alu, gold)
  • Reifen CrossCountry: Continental X-King Protection (original: Schwalbe Nobby Nic 2,25 Evolution)
  • Reifen Enduro: Continental Der Baron 2.4 Projekt 26 x 2.4
  • Reifen Downhill: Maxxis Minion DHF & DHR II 26 x 2.4
  • Reifen für Matsch & Schnee: Maxxis Wetscream 26 x 2.50

8. Zubehör

  • Schutzblech: VR Rockguardz Mudguardz PG 450
  • Tacho: Sigma BC 14.16 STS CAD
  • Licht vorn: Spark ST6-500CW
  • Licht hinten: Lupine Rotlicht, Barolo-Kit, Sattelhalterung
  • Rahmentasche: Ortlieb Frame-Pack M (4 Liter)
  • GoPro-Halterung: RAM Mount Strap Clamp Roll Bar mit 150mm Arm (450g)
  • Stand-Luftpumpe: Specialized Air Tool MTB
  • Touren-Pumpe: Lezyne Micro Floor Drive HV
  • Dämpferpumpe: Scott Shock Pro
  • Flickzeug: Tiptop MTB
  • Brille: Oakley Radarlock Jade Iridium
  • Helm: Uvex Finale black mat
  • Knieschützer: ION K-Pact
  • Handschuhe Sommer: Hestra All Mountain SR
  • Handschuhe Winter: Hestra Ergo Grip Descent
  • Trikot Sommer: Oneal Elements FR Jersey
  • Hose Sommer: Oneal Freeride Shorts Pin It
  • Hose Winter: Gore Bike Wear Element Windstopper Soft Shell Bibtights
  • Mütze: Gore Bike Wear Universal Windstopper Soft Shell Helmet
  • Schuhe: Five Ten Freerider Contact
  • Rucksack: Deuter Attack 20 + Trinkblase Camelbak Crux 3l

9. Im Einsatz

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