Bedürfnisse


Jeder Mensch verspürt mehrfach täglich den Drang, sich erleichtern zu müssen. Unterwegs in der Natur steht dafür jedoch nur selten ein an die öffentliche Kanalisation angeschlossenes, sauberes Keramikbecken zur Verfügung. Zum Wohle der Natur als auch unserer Mitmenschen sollten beim Gang zur Outdoor-Toilette folgende Regeln beachtet werden:

  • Mindestabstand zum Camp, als auch zu einem Ort, wo (entfernt vom Camp) Nahrungsmittel aufbewahrt werden: 200m
  • Mindestabstand zu Gewässern: 50m
  • Mindestanstand zu Wegen und Pfaden: 25m
  • Kein Hinterlassen von Papiertüchern jeglicher Art, auch kein Vergraben. Abfälle dieser Art werden entweder im Papiermüll oder auf einem Lagerfeuer entsorgt (sofern sinnvoll und erlaubt).
  • Das gegrabene Loch sollte mindestens 20cm tief sein, und hinterher wieder abgedeckt werden. Dabei ist zur Kenntlichmachung des frischen Geschäftes nach Möglichkeit ein ca. 30cm senkrecht über dem Boden stehender toter Ast/Zweig mit einzugraben.
  • Weder durch das Graben von Löchern, noch durch sonstige direkte oder indirekte Aktivitäten in Zusammenhang mit der Toilette, sollte sensible Bodenvegetation beschädigt werden.
  • Sollte bereits eine feste Toilette vorhanden sein (z.B. solch eine rustikale wie im Titelfotos dieses Beitrages), ist diese bitte auch zu benutzen, egal wie sie von innen aussieht oder riecht (wobei vernünftig benutzt Plumpsklos nicht stinken). D.h. nicht wie auf dem Autobahnrastplatz das Toilettenhäuschen meiden, und daneben ein “neues” aufmachen.

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